Vogen - Ein Sturm zieht auf (Der Story Thread)

Vogen - Ein Sturm zieht auf (Der Story Thread)

Beitragvon Sven » Di 5. Feb 2019, 10:27

"Status!"
"Wir nähern uns dem Bereich in dem die unregelmässigkeiten aufgetreten sind, erste scans sind Negativ Captain."
"Kommunikation?"
"Verbindung zur Flotte ist noch stabil aber das wird sie nicht mehr lange sein wenn wir uns noch weiter in den Sturm hineinbewegen Captain"
Captain Rawne lehnte sich angespannt zurück, Sie hasste es jedesmal aufs neue wenn sie auf diese Art operieren mussten. Dabei hatten sie das jetzt die letzten Monate wie oft gemacht? Mehrere Hundert mal? Eigentlich war es schon zur Routine geworden.
Nach dem Fall Cadias und den Warpanomalien sowie den nun vermehrt auftretenden Warpstürmen, machte sich die Administrative Sorgen um die Aufklärung.
Mit Servitoren bemannte Satellitstationen, welche in vielen Systemen stationiert waren und ein Auge auf alles warfen was sich bewegte, waren seit dem Warpriss entweder verstummt, verschollen, oder meldeten sich nur unregelmäßig. Kurz, das Imperium war auf mehr als einem Auge Blind. Ein ganzer Tyranidenschwarm könnte theoretisch quer durch 26 Systeme bis nach Terra fliegen und wir würden es wenn überhaupt nur durch Zufall bemerken.
Darum waren sie nun hier. Ihr Schiff, die Stürmer, ist ein schneller Aufklärer mit nur wenigen Hundert Mann an Besatzung. Schnell und Wendig sowie mit Sensoren und Abtastern vollgestopft. Kein Vergleich zu den beiden anderen Schiffen ihrer "Aufklärungsflotte". Die Regaton ist das Führungsschiff, mit ca 7000 Menschen an Board und genug Bewaffnung um jede Art von übermütigen Piraten Herr zu werden. Dazu noch die Stable, welche quasi das Begleitschiff darstellen soll, weniger als 2000 Menschen dienen auf ihr und sie versuchen alles um diesen alten Seelenverkäufer am laufen zu halten.
Zusammen fliegen sie von System zu System, checken die Satellitstationen und gehen gemeldeten Anomalien nach. Letztere treten meistens in Verbindungen mit Warpstürmen auf und erweisen sich in der Regel als Asteroiden oder andere sich bewegende Dinge welche durch die Warpstürme von den Imperialen Scannern nicht richtig erfasst werden können was Größe und Geschwindigkeit angeht.
Dann heisst es nachsehen. Dazu festigen die Regaton und die Stable ihre Stellung kurz außerhalb des "Gefahrenbereichs" und die Stürmer fliegt rein und scannt. So wie dieses mal.
"Status!"
"Captain, ich erfasse hier eine Asteroidengruppe. Größe und Menge noch unbekannt, Bewegungsmuster ist geradlinig, Geschwindigkeit scheint recht hoch zu sein - und Captain, sie kommen direkt auf uns zu!"
"Ausweichprotokoll 3 einleiten, Meldung an die Regaton, unseren Teil haben wir hier erfüllt und kehren zurück, Sie sollen Ihre Waffen vorbereiten um eine evtl Kollision abwehren zu können."
"Können wir schon sagen wohin Sie ihr Kurs führen wird?"
"Bei derzeitigem Kurs werden Sie recht nah an der Imperialen Welt, Khai-Zhan vorbeifliegen."
"Bereiten Sie eine Gefahrenmeldung vor und senden diese an die Administrative Leitstelle auf Khai-Zhan sobald Sie eine Verbindung aufbauen können!"
"Captain?"
"Was gibts Simmers?
"Wir sind nicht schnell genug, die aktualisierte Berechnung deutet daraufhin, dass wir innerhalb der nächsten 30-45 Sekunden die ersten Einschläge erwarten können"
"KollisionsalKursarm auslösen, zeigt mir ein Bild des Heckbereichs, können wir durch Kurskorrektur ausweichen?"
Durch den Kollisionsalarm wurde die Brücke in rotes Licht getaucht und ein sich wiederholendes Alarmsignal ertönte.
"Negativ Captain, die Front der Asteroidengruppe ist zu Breit um noch kurzfristig korrigieren zu können"
"Dann möchte ich vollen Schub auf allen Triebwerken, holt das maximale aus den Maschinen raus. Meldung an Regaton und Stable, sie sollen aufpassen das sie nicht im Weg stehen wenn wir an ihnen vorbeifliegen, Navigation - bringen Sie uns auf einen leichten Abweichkurs Richtung Khai-Zhan, möglichst so das wir uns von den Asteroiden überholen lassen können ohne von ihnen touchiert zu werden, konnten Sie schon Ihre Meldung absetzen Simmers?"
"Negativ Captain, Langstreckenkommunikation aufgrund des Warpsturms nur unzureichend möglich, wir müssen näher ran um sie vorwarnen zu können."
"Simmers, bauen sie mir einen Kanal zu Captain Arles auf!"
"Captain, nicht notwendig die Regaton ruft uns bereits"
"Öffnen und schalten Sie den Kollisionsalarm ab"
"Hier Captain Arles, verdammt nochmal Mädchen was machst du da?"
Er war gefühlt hundert Jahre älter wie sie, seit mindestens genau so lange ihr Vorgesetzter, zusätzlich noch so was wie ihr Ziehvater und Mentor und er wusste genau das Sie es nicht leiden konnte wenn er sie so ansprach aber sich darüber aufzuregen war jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
"Sir, diese Asteroiden hinter uns, befinden sich auf einem Kurs der eventuell für die Imperiale Welt Khai-Zhan gefährlich werden könnte, wir können keine Kommunikation zu Khai-Zhan herstellen um sie von hier aus zu warnen, ich bitte um Erlaubnis Kurs auf Khai-Zhan nehmen zu können um die Administrative Leitstelle erreichen zu können."
"Ha, du bist der erste Imperiale Captain den ich vor einem Stück Stein flüchten sehe, kann ich eine gute Geschichte für meinen Ruhestand draus machen." Blaffte er zurück.
"Na dann mach mal Mädchen, wir werden uns derzeit auf eine Sichere Position zurückziehen und ein paar Schiessübungen veranstalten, nicht das einer der großen Brocken nachher noch einen Imperialen Offizier am Kopf trifft. Arles Ende"
"Glauben Sie er meint das Ernst?" fragte sie Simmers nachdem sich das Vox mit einem knacken abschaltete.
"Ich hoffe doch das er ein paar der großen Brocken trifft" gab sie zurück.
"Nein Captain, ich meine das mit den Geschichten" Simmers grinste.
"Kommen Sie Simmers, der Mann ist vermutlich älter wie Sie und ich zusammen und verweigert immer noch den Ruhestand. Die einzigen denen er Geschichten erzählt, sind die Mitarbeiter der Administrative wenn es um sein Alter und die Anzahl seiner Dienstjahre geht" sie musste ebenfalls grinsen als sie sich das Bildlich vorstellte.
"Status, Simmers?"
"Wir konnten den Abstand zu den Asteroiden wieder vergrößern und befinden uns nun auf einem direkten Kurs zu Khai-Zhan eine direkte Kollisionsgefahr sollte damit demnächst nicht mehr bestehen, bei gleichbleibender Geschwindigkeit sollten wir innerhalb der nächsten Stunde in Reichweite sein um eine Verbindung zum Administrativum auf Khai-Zhan aufbauen zu können, Captain"
"Haben Sie schon mehr über die Asteroiden herausfinden können?"
"Negativ Captain, Anzahl als auch Größe sind weiterhin nicht bestimmbar, der Warpsturm verhindert weiterhin eine genauere Abtastung"
"Soll das heisen das sich der Sturm weiter ausdehnt?"
"Ja Captain, so scheint es."
Diese verfluchten Warpstürme dachte Sie, seit dem Fall von Cadia und der Ausbreitung des Warpriss, sind diese "Anomalien" des Warp vermehrt und in einer bisher ungeahnten größenordnung aufgetreten. Beschränkten sich die Anomalien bisher auf den Warp selber, so sind ihre Auswirkungen jetzt auch im Realraum deutlich zu spüren. Ein solches Exemplar eines ausgemachten Warpsturm hatten sie hier vor sich, sie hoffte nur das es sich nicht um den Vorboten eines zweiten Cadias handelte. Gerüchten zufolge traten Warpstürme sonst immer nur auf wenn das Chaos seine Hände im Spiel hatte.
"Captain, ich erhalte soeben eine Meldung von der Regaton: Haben den Beschuss begonnen, neuer Rendevouspunkt ist Khai-Zhan."
"Na gut, was wissen wir über Khai-Zhan?"
"Imperiale Agrar Welt, zu über 90% von Wasser bedeckt, mal abgesehen von ein paar kleineren Landflächen ist auf der größten Landfläche die einzige nennenswerte Stadt Namens Vogen zu finden. Sie ist dreh und Angelpunkt des Imperialen Seins auf diesem Planeten, inklusive eines Space Ports. Militärische Einrichtungen entsprechen dem Imperialen Mindeststandard für einen Planeten dieser Klasse. Darüberhinaus sind sämtliche Daten in meiner Datenbank, die weiter zurückliegen, gesperrt. Unterschrieben mit freundlichen Grüßen, Die Inquisition".
Sie runzelte die Stirn, gesperrte Einträge sind beim Imperium tatsächlich keine Seltenheit aber eine Sperre durch die Inquisition, kommt tatsächlich nicht so häufig vor. Meistens bedeutete das, dass der Planet von einer Invasion heimgesucht aber gerettet wurde oder das die Inquisition eine "Säuberung" durchgeführt hat, manchmal auch beides.
Wie auch immer, sie hatte nicht vor auch nur einen Fuss auf den Planeten zu setzen, dass einzige was sie jetzt gerade zu erreichen versuchte, war das Administrativum auf der Welt vor einem eventuelle Asteroideneinschlag zu warnen und selbst das ging schon weit über ihre eigentliche Mission hinaus. Andererseits hatte sie auch nicht das Bedürfnis an einer von Arles Schiessübung teilzunehmen.
"Captain, wir sind jetzt in Sicht- und Kommunikationsreichweite für eine stabile Verbindung, soll ich die Meldung absetzen?"
"Ja Simmers, machen Sie das und fügen Sie hinzu, dass wir uns in einer der äußeren Umlaufbahnen begeben werden um dort auf unseren Flottenverband zu warten"
Warscheinlich war es Sinnvoll auf Abstand zu bleiben und jede Bewegung anzukündigen dachte Sie, Planeten die einen Besuch der Inquisition hatten, reagieren danach meist sehr empfindlich was Imperiale Truppenbewegungen anging.
"Haben Sie neue Information für mich was die Asteroiden angeht?"
"Positiv Captain, die Asteroidengruppe zieht gerade am Planeten vorbei, scheinbar werden Sie Khai-Zhan knapp verfehlen und...."
"Simmers? Sie wollten mir gerade was sagen?" Sie schaute Simmers jetzt direkt an und blickte in ein Gesicht das bleicher nicht hätte sein können.
"Was ist los Simmers, Mann reden Sie mit mir"
Eine tiefe Besorgnis klang in seiner Stimme mit als er sprach "Captain, laut meinen Daten werden die größeren aus der Gruppe langsamer und schwenken ein".
"Soll das bedeuten das diese von der Schwerkraft des Planeten angezogen werden?"
Nein Captain, das hätte an diesem Punkt nicht mehr passieren dürfen, dazu hätten sie schon weit eher auf den Planeten eingeschwenkt, das hier kann nicht durch die Schwerkraft pas....Beim Imperator, sieh beschleunigen!"
Nun sah sie es auch, aus dem Schwarm der Asteroidengruppe welche mit dem bloßen Auge zwar erkennbar aber dennoch soweit weg waren, dass sie nur als winzige Punkte vor den Sternen zusehen und auch nur unmerklich größer waren, scherrten einige dutzend aus, änderten die Richtung und schienen nun näher zu kommen.
"Simmers? Kurs der neuen Gruppe?
"Sie fliegen definitv Richtung Khai-Zhan, genaueres lässt sich noch nicht feststellen"
"Ok, was auch immer da los ist, wir können hier nicht rumsitzen und zuschauen"
"Melden Sie Khai-Zhan das wir uns die Sache ansehen werden und das gleiche Schicken Sie auch an die Regaton"
"Navigator, bringen Sie uns auf Abfangkurs zu den Asteroiden!"
"Waffen scharf machen und alle Mann Gefechtsposition einnehmen, dies ist keine Übung!"
"Simmers, geben Sie mir ein Update sobald Sie das Ziel dieser Abweichler identifiziert haben!
"Ja Captain. Ich habe soeben eine Bestätigung von Khai-Zhan erhalten, sie werden die Armee in Alarmbereitschaft versetzen und sämtliche Flugabwerwaffen bemannen. Eine Bestätigung von der Regaton bleibt bisher aus, Ich kann nicht sagen ob Sie unsere Meldung überhaupt emfangen hat oder kann."
Ihre Gedanken rasten, was auch immer da jetzt auf den Planeten zukam, es konnte nichts gutes sein und das einzige zwischen dem Planeten und der unbekannten Bedrohung war sie und ihre Besatzung auf der Stürmer, welche definitv nicht für eine Abfang- oder Zerstörungsmission konzipiert war. Selbst wenn es sch nur um ein paar Steine handeln sollte, die durch Geisterhand die Richtung gewechselt haben, würde Sie nicht in der Lage sein diese mit den Waffen der Stürmer zu zerstören. Die großen würde Sie wahrscheinlich nicht mal ankratzen. Das nächste Problem war dann noch, dass sie nicht an Geister glaubte die irgendwelche Steine bewegen. Ausgerechnet jetzt musste sie nochmal an den Spruch von Arles denken.
"Status Simmers!"
"Waffenbesatzungen melden Gefechtsbereitschaft - alle Waffen scharf, Ziele kommen schnell auf uns zu, stellen wir uns zum Kampf?"
"Nein, wir haben nichts womit wir sie stellen können, wir fliegen durch sie hindurch, Navigator suchen sie uns eine Lücke und bringen sie uns dadurch! Simmers, lassen Sie uns auf alles Feuern an dem wir vorbeifliegen, danach möchte ich eine saubere 180° Drehung haben und die Vorderen Waffenbatterien müssen dann auf Dauerfeuer gehen, haben Sie das verstanden!?"
"Aye Captain - ich ordere Verstärkung und Munition für die vorderen Geschützbatterien an"
"Warten Sie mit dem ersten Schuss auf mein Kommando" Befahl Rawne die sich nun fast Krampfhaft an ihrem Stuhl festhalten musste um nicht aufzuspringen. Sie konnte sich nicht erinnern wann sie das letzte mal so aufgeregt und gleichzeitig so konzentriert war. Und wann sie das letzte mal eine solche Angst hatte.
"Captain?" Simmers starrte Sie an da er auf ihren Befehl zum Feuern wartete.
Die Objekte auf Ihrem Schirm wurden immer größer und füllten diesen nun fast vollständig aus, eine unüberschaubare Anzahl von Asteroiden oder was auch immer sie wirklich waren.
Rawne hielt instinktiv die Luft an, als der Kollisionsalarm automatisch ansprang atmete Sie aus und schrie "FEUER"!
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Re: Vogen - Ein Sturm zieht auf (Story Thread zur Vogen Kamp

Beitragvon Sven » Di 5. Feb 2019, 11:12

Die Stürmer bahnte sich einen Weg durch die Asteroiden und feuerte dabei aus allen Rohren.
Der Navigator gab sein bestes aber trotzdem konnte er nicht allen Asteroiden Ausweichen.
Das ein oder andere Mal zerschelten kleinere Brocken an der Ausenhülle und der Panzerung oder bohrten sich tief in das innere hinein und blieben stecken. Zweimal kam die Stürmer einem großen Brocken so nah das dieser einen Teil der Ausenhülle regelrecht aufschlitzte.
Es dauerte eine Gefühlte Ewigkeit ehe die Stürmer durch den Asteroidenschwarm hindurch war und mit ihrer Drehung begann.
"Status" bellte Rawne Simmers an.
"Captain, wir haben diverse Hüllenbrüche auf unterschiedlichen Ebenen zu verzeichnen, die vordere Waffenbatterie 2 und 5 sind ausgefallen und vermutlich zerstört, sämtliche Steuerbordbatterien sind ausgefallen."
"Leiten Sie Lösch- und Evakuierungsprotokolle für die betroffenen Sektionen ein, können wir die Verfolgung aufnehmen?"
"Positiv, nehmen Verfolgung auf"
"Gut Simmers, alle noch verfügbaren Waffenbatterien sollen sich jeweils auf ein Ziel konzentrieren und dieses bis zu seiner Zerstörung unter Beschuss nehmen.
Navigator versuchen Sie uns auf die maximal effektivste Beschussreichweite heranzubringen ohne das wir dabei Gefahr laufen von querschlägern getroffen zu werden."
"Und Simmers, bitte schalten Sie den Kollisionsalarm ab".
"Captain, Waffenbatterien feuern nun konzentriert auf Ziele"
"Haben unsere Sensoren irgendwas aufgezeichnet, gegen was Kämpfen wir hier eigentlich?"
"Diese Asteroiden scheinen nur eine Art Hülle oder Tarnung zu sein, scheinbar wurden sie mit einfachsten Schubtriebwerken modifiziert und mal abgesehen davon kann ich keinerlei weitere Modifikationen erkennen geschweige denn irgendeine Art von Energie Signatur ausmachen.
Ihr Magen krampfte sich zusammen, sie hatte eine solche Beschreibung schon einmal gehört, bisher hatte sie gehofft das es sich vielleicht einfach nur um getarnte Schiffe einer besonders Furchtlosen Piratenbande handelte aber jetzt bestätigte sich ihr schlimmster Verdacht immer mehr.
"Simmers, wir müssen diese Dinger abschiessen, alle - haben sie eine Rückmeldung von der Regaton oder der Stable erhalten?"
"Negativ Captain, durch den Warpsturm ist die Kommunikation weiterhin stark beeinträchtigt".
"Bereiten Sie eine Meldung an die Administrative Leitstelle, die Regaton und an sämtliche Imperialen Einrichtungen in diesem als auch in jedem anderen System vor das sie vielleicht erreichen können, wir brauchen hier unverzüglich Verstärkung"
"Und Simmers - schicken Sie eine Warnmeldung an jeden den Sie auf Khai-Zhan erreichen können, egal ob Imperiale Einrichtung oder öffentliche Empfänger, sie sollen sich vorbereiten!"
Rawne lehnte sich zurück und blickte auf die Objekte die Sie verfolgten und eins nach dem anderen versuchten abzuschiessen. Es waren einfach zu große und zuviele, sie konnten unmöglich alle abschiessen bevor sie in die Atmosphäre eindringen würden und die Stürmer ihre Verfolgung dann abbrechen muss. Die Abwehrwaffen des Planeten waren für eine solche Bedrohung nicht gewachsen und selbst wenn jetzt die Regaton und die Stable kommen würde, es wäre zu spät um noch etwas auszurichten.
Simmers der nun wie angewurzelt an seiner Konsole Stand und sie ungläubig anblickte traute sich kaum zu fragen "Worauf sollen sie sich vorbereiten Captain?"
"Orks, Simmers - Es ist ein Waaagh"

Ich hoffe die kleine Einleitung motiviert dazu selber etwas zu den Geschehnissen beizutragen. Bitte seht mir nach das ich das ganze nur bedingt auf etwaige Rechtschreibfehler und Grammatik überprüft habe, da weit mehr als die Hälfte aller Teilnehmer Orks sind, isses auch egal! ;)

Hier eine paar Tipps:

Versucht euren wichtigsten Figuren einen halbwegs anständigen Namen zu geben.
Denkt euch euch einen tatsächlichen Grund aus warum, wie und/oder wodurch es eure Streiter nach Vogen gezogen hat.
Ein roter Faden oder eine Art Spannungsbogen wären toll müssen aber nicht zwingend notwendig sein.
-Die Kampagne wird zwar von dem Team gewonnen welches am Ende die meisten Punkte bekommen hat, dass muss aber nichts mit dem eigentlichen hintergrund zu tun haben den ihr euch für eure Story überlegen könnt.
Beispiel: Die Eldar wollen verhindern das ein bisher unentdecktes Relikt, welches auf dem Planet versteckt ist/vermutet wird, in die Hände von auch nur irgendwem fällt.
Beispel: Das Chaos braucht die Vogen Hauptstadt für sich um (im Falle der Death Guard) bestimmte Viren aus den Fluten von Vogen (die Planetenoberfläche besteht zu über 80% aus Meer) zu extrahieren.
Beispiel: Das Chaos sieht die Bevölkerung von Vogen als ein Einfaches Ziel und möchte diese versklaven, ungünstig ist da lediglich der Ork Waaagh welcher rein zufällig zur selbenzeit stattfindet
Beispiel: Orks wollen an vermeintlich laichtä beutä um das näxt grössare Ziäl anzugehen und somit den Waaagh zu vergrößeren, je größer die klopparäi desto mähr boys kommens um sich anzuschlissän.
Beispiel: Die Ork Warbosse sind sich untereinander nicht ganz "grün" und benutzen Vogen als eine Art Arena um zu bestimmen wer denn nu der größte Moscha ist um den Mega Waaagh auf andere Planeten anzuführen.

Hier die groben Rahmenbedingungen:

Vogen kann, muss aber kein Zufälliger Schauplatz sein. Es gab bereits eine Vogen Kampagne welche M.968 gespielt hat. Seinerzeit wurde Vogen von Chaos Legionen und Dämonen sowie Verräter Einheiten der örtlich stationierten Imperialen Armee verheert. Später unter größten Verlusten der restlichen treuen Imperialen Armee sowie Einheiten der Imperial Fists wieder befreit.
Vogen selber ist die Hauptstadt auf dem Planeten Khai-Zhan, welcher fast auschliesslich von Ozeanen bedeckt ist. Es ist eine Agra Welt und zählte seinerzeit 4 Millionen Einwohner. Jetzt befinden wir uns aber mehr wie hundert Jahre nach dieser Kampagne. Es ist also sehr unwahrscheinlich das es noch überlebende Zeitzeugen gibt.
Weitere Umstände:
Durch den Fall Cadias und den Warpriss welcher jetzt quer durch das Universum gezogen ist/wurde, kommt es immer wieder zu Warpstürmen - wie auch während unserer Kampagne.
Es tobt ein besonders schwerer Sturm der Interplanetare Kommunikation unmöglich und Reisen durch den Warp sehr risikoreich bis hin zu selbstmörderisch macht. Kann also auch bloss ein Zufall sein das sich einige Fraktionen jetzt hier aufhalten, sie könnten z.B. schlicht und ergreifend "gestrandet" sein.
Selbst das "parken" von Raumschiffen in einer der Umlaufbahnen als auch das entsenden von "Verstärkung" aus diesen Schiffen zu dem Planet, ist sehr Risikoreich und kann durchaus in einem Totalabsturz enden.

Mehr fällt mir gerade nicht ein, falls ihr noch fragen dazu habt dann einfach über WhatsApp.
Meine Einleitung wird sich erstmal nur auf die Sicht der Bevölkerung/Imperialen Armee von Vogen konzentrieren und dient damit erstmal nur als Rahmen. Eure Storys müssen in keinsterweise daran anknüpfen und können direkt mit der Landung auf dem Planeten oder auch schon weiter mit der ersten Schlacht starten.
Zuletzt geändert von Sven am So 10. Feb 2019, 22:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vogen - Ein Sturm zieht auf (Der Story Thread)

Beitragvon FabianAulike » So 10. Feb 2019, 12:24

+++ Prioritäts Alarm+++

+++Xenos Invasion Streitmacht Erkannt++++

+++Invasions Ziel: Vogen+++
+++Bezeichnung: Agrar Welt+++
+++Imperialer Palast in unmittelbarer Gefahr+++
+++Zugangscodes zur Systemverteidigung des Segmentum Solar ungeschützt+++

+++ Strategische Relevanz: Absolut+++


"Xenos Invasion erkannt. Empfohlene Reaktion?"
.
"Exterminatus?"
.
"Negativ. Warpstürme verhindern eintreffen des Ordo Maleus"
.
"Schwere Waffensysteme entsenden?"
.
"Negativ. Verringerte Produktionskapazitäten Inakzeptabel."
.
"Befreiungs Flotte?"
.
"Bestätigt. Geringe Kräfte im System. Geschätzte Anruft in 14-45 Tagen."
.
"Überprüfe....Inakzeptabel. Verlust der Codes Inakzeptabel. Strategischer Wert absolut"
.
"Eskalation des Konflikts verhindern?"
.
"Bestätigt."
.
"Führe aus: Anforderungsbefehl Adeptus Astartes Fenryka..."
.
.
.
"Antwort trifft ein."
"Entsende die Space Wolves!"


Space Wolves-Angriffskreuzer "Zorn des Reißzahns"
ZIEL: Vogen
STATUS: Planetare Invasion im Gang. +2 Tage

AUFTRAG: Sichern der Imperialen Codes

"Lord Sabrewulf. Die Orks haben die planetaren Verteidigungskräfte abgeschlachtet und rücken auf den Palace of Peace vor." knackte es aus dem Vox des Stormwolf.
Einar blickte in Richtung seines Wolf Lords und sagte: "Endlich mal wieder ein paar Schweineschnauzen zum Jagen." Sein Wolf Eisenklaue war schon ganz unruhig in Erwartung des bevorstehenden Gemetzels.
Brand Sabrewulf, Wolf Lord einer kleinen Angriffsgruppe, musterte eindringlich seine Brüder. "Mag sein Einar, aber wir müssen bedacht vorgehen. Wenn diese verdammten Warpstürme nicht wären, herrscht immer noch der Helwinter auf Fenris und unsere Brüder können uns keine Unterstützung schicken."
Die angeketteten Wulfen im hinteren teil des Stormwolf knurrten bereits unablässig, während das kleine Rudel Grey Hunters ihre Waffen bereit machte.
"Noch 30 Sekunden!" ertönte die scheppernde Stimme des Piloten erneut über Vox. Ein normaler Mensch hätte Mühe gehabt ihn über das kreischen der Triebwerke hinweg überhaupt zu hören. Nicht so die Space Wolves.
"Bereit machen Brüder!" brüllte der Wolf Lord. Einar und sein Rudel stiegen auf ihre Thunderwolves, während Ake, der Pack Leader der Grey Hunters, die Ketten der Wulfen löste.
Mit einem gewaltigen beben setzte der Stormwolf auf. Die Laderampe öffnete sich und die Space Wolves stürmten aus dem Transporter. Bereit mit Zähnen, Klauen und ihrer Wildheit den Feinden des Imperiums den Tod zu bringen....!
FabianAulike
 
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Re: Vogen - Ein Sturm zieht auf (Der Story Thread)

Beitragvon Sven » Do 14. Feb 2019, 02:52

Eisern im innern, Eisen nach Außen
Part one of the Iron Warriors - The Arrival
(Idea&Script by Kevin, Text by Sven)

Kriegsschmied Harkon stand auf der Brücke seines Schiffes und blickte hinaus in den Warp.
Das Schiff, die „Vollstrecker des Eisens“, war ein Schiff der Zerstörer Klasse, stammte aus einer langen vergessenen Zeit und hatte definitiv schon bessere Tage gesehen. Einst diente er als Lieutenant auf diesem Schiff aber als sein Kriegsschmied und Befehlshaber Borthul von Kador in einem glorreichen Zweikampf gegen einen Waaaghboss fiel, stieg Harkon zu seinem Nachfolger auf und übernahm damit auch dessen Schiff und die Befehlsgewalt.
Seine Streitmacht war nur noch ein Bruchteil von dem was nach dem großen Bruderkrieg übrig war.
Aber Harkon hatte sich zur Aufgabe gemacht, seine einstige Legion wieder zu alten Ruhm zu verhelfen und unter den Loyalisten des falschen Imperators Angst und Schrecken zu verbreiten.

Ein Signalton riss Ihn aus seinen Gedanken, es wurde Zeit diesen Taten folgen zu lassen.
„Sprung in den Realraum vorbereiten und auf mein Kommando warten“ Befahl er der Brückencrew.
„Vorbereitungen abgeschlossen, bereit in Realraum zurück zu fallen“ kam es kurz darauf von der nächsten Konsole zurück.
Sie waren trotz des aufziehenden Warpsturm das Risiko eines Warpsprungs eingegangen um möglichst nicht entdeckt zu werden, bisher ging der Plan auf.
„Sprung einleiten, danach sofort alle nicht benötigten Systeme herunterfahren“.
Er wusste das es riskant war, denn das hochfahren einiger dieser Systeme konnte durchaus länger dauern aber es war notwendig um die Energiesignatur des Schiffes möglichst gering zu halten, damit sie nicht sofort entdeckt werden würden. In Kombination mit dem aufziehenden Warpsturm und dem Umstand dass sie weit außerhalb ihres Ziels aus dem Warp austreten würden, sollten sie nicht mal ein Flackern auf etwaigen Aktivscanner hinterlassen.
„Mein Lord, wird sind in den Realraum zurückgekehrt, alle nicht zwingend Notwendigen System wurden abgeschaltet, wir sind bei voller Integrität, keine Schäden durch den Sprung erkennbar, sollen wir Aktivscanner einsetzen?“
„Sind wir noch auf Kurs?“
„Bestätige Kurs, Imperiale Welt Khai-Zhan, bei gleichbleibender Geschwindigkeit ist eine Ankunft in 2 Standard Stunden wahrscheinlich“
Kriegsschmied Harkon ging auf eine größere Konsole im mittleren Bereich der Brücke zu „Ich möchte alles was die Optische Erfassung sieht auf der Taktikkonsole haben.
Kurz darauf erwachte die Konsole zum leben und zeigte ein Raster der mittleren Umgebung an. Der Planet Khai-Zhan befand sich entfernungsbedingt noch am äußeren Rand, dass gute war aber dass die Optischen Sensoren keine Schiffe oder Stationen in kurzer bis mittlerer Waffenreichweite anzeigten. Auch hier wusste er, dass darauf zwar kein Hundertprozentiger verlass war aber so war es doch recht unwahrscheinlich von einem zufällig vorbeifliegenden Schiff ausversehen geortet zu werden.
„Aktivscanner einsetzen, ich möchte wissen was sich in dem Bereich rund um den Planeten befindet!“
„Mein Lord, Scanner Erfassung läuft, ich bekomme hier zwei Asteroidengruppen angezeigt, die eine bewegt sich am Planeten vorbei, die andere scheint von ersterer abzustammen und bewegt sich auf den Planeten zu.“
„Irgendwelche Schiffe oder Orbitale Abwehrstationen im Einsatz“
„Positiv, ein Schiff, scheinbar Imperialer Herkunft, Klassifizierung nicht hundertprozentig möglich, von der Größe ausgehend aber keine unmittelbare Gefahr für uns. Es beschießt die Asteroidengruppe welche auf den Planeten zu hält.“
„Gut, Navigator – bringen sie uns über die abgewandte Seite so nahe wie möglich heran, damit wir die Stormbirds absetzen können.“
Ohne auf eine Bestätigung zu warten, Schritt Kriegsschmied Harkon zu seinem Kommandothron und setzte sich. Sofort begannen eine Reihe von Instrumenten und Runen zu leuchten, er betätigte eine davon und wartete bis kurz darauf eine weitere anfing zu blinken. Als er auch diese Rune betätigte knackte das Vox auf und eine Stimme sprach „Ja mein Lord?“.
„Wir befinden uns kurz vor unserem Ziel Kreel, die Gelegenheit ist günstig – die Loyalisten sind mit einem Asteroidenschwarm beschäftigt, vielleicht ist dieser nur Zufall und selbst wenn nicht, werden wir es wohl trotzdem unbemerkt bis in eine niedrige Umlaufbahn schaffen ohne dass sie uns entdecken. Ich möchte dass du alles vorbereitest um einen Brückenkopf nahe der Stadt Vogen einzurichten. Unser Ziel ist der Imperiale Palast in Vogen, wir werden ihn uns aber mit Gewalt nehmen müssen um unbeschränkten Zugang zu den Katakomben darunter zu erhalten.
Du wirst unsere Brüder darauf vorbereiten die Stadt zu schleifen, damit unser eigentliches Ziel solange es geht, nicht zu erkennen ist.“
„Jawohl mein Lord, muss ich wissen was wir in den Katakomben erwarten vorzufinden?“
„Kreel, wenn es stimmt was Borthul von Kador mir gesagt hat, dann werden wir dort eine Macht vorfinden die uns von großem Nutzen sein wird. Deine ganz persönliche Aufgabe wird es auch sein, die logistischen Vorbereitungen zu treffen um diese Macht zu bergen und unbeschadet auf unser Schiff zu bringen!“
„Jawohl mein Lord“
„Und Kreel, vor hundert Jahren sind unsere Brüder bereits einmal daran gescheitert, ich lasse nicht zu das sich das wiederholt“
„Unsere Brüder damals waren schwach. Wir werden nicht versagen, ich werden nicht versagen, mein Lord – Eisern im innern, eisern nach Außen“
„Eisern im innern, eisern nach Außen“ antwortete Harkon leise nachdem sich das Vox bereits abgeschaltet hatte. Es gab Zeiten dachte er, da kamen die Iron Warriors mit ihren mächtigen Flotten an und schleiften mit tausenden von Kriegern einen Planeten bis auf seinen Kern, nur um Ihre Macht zu demonstrieren. Und aus den Kehlen aller dieser Krieger stieg laut Ihr Kredo empor, Eisern im innern, eisern nach Außen! Er hasste das Imperium, diese Loyalisten um diesen dreimal verfluchten und verwesenden Kadaver eines Imperator, für dass was sie ihnen angetan hatten. Sobald er hatte was sie suchten, würde er alles auf diesem Planeten bis auf die Grundmauern niederreisen – Eisern im innern, eisern nach Außen!
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Re: Vogen - Ein Sturm zieht auf (Der Story Thread)

Beitragvon Sven » Di 26. Feb 2019, 17:23

Zeichen
Part two of the Cpt. Rawne Chronicles
(Idea&Text by Sven)

Sieben Tage hingen Sie nun schon in einer Umlaufbahn um den Planeten Khai-Zhan, verdammt dazu zuzusehen und zuzuhören zu müssen wie diese Welt langsam aber sicher zugrunde gerichtet wird. Während der ersten 2-3 Tage war es noch einigen Schiffen gelungen vom Planete zu fliehen und so dem Gemetzel zu entkommen, dass nun überall dort zugange war. Die meisten dieser Schiffe waren allerdings ohne Warpantrieb und diejenigen welche einen hatten, wagten es nicht, diesen aufgrund des immer noch anhaltendem Warpsturm, zu verwenden.
So wurde die Stürmer zum Anlaufpunkt der Flüchtenden Schiffe.
Captain Rawne und Ihre Crew waren seitdem ständig im Einsatz, sie kümmerten sich zum einen um die Flüchtlinge im All ,die Teilweise überstürzt und ohne jegliche Vorräte fliehen mussten, zum anderen dienten Sie als Verlängerter Arm des Imperialen Verteidigungsleitstand auf Vogen, indem Sie mit Ihren Aufklärungssystemen an Board, sämtliche Truppenbewegungen des Feindes im Augen behielten und diesen an die einzelnen Verteidigerverbände weiterleiteten.
Diesen Verteidigern hatte sich nach einigen Tagen auch ein kleiner Verband der Space Wolfs angeschlossen, bisher die einzigen die auf sämtliche Hilfegesuche reagiert und einen Weg zu ihnen gefunden hatten. Sie wusste aber noch nicht genau was sie von dieser "Hilfe" halten sollte, die Space Marines haben sich direkt nach der Landung wieder aus dem Imperialen Verteidiger Netz ausgeklinkt und jegliche Kommunikations- und Koordinationsversuche ignoriert.
Irgendwann zwischen dem vierten und dem fünften Tag wurde der Spaceport überrannt, selbst wenn jetzt eine große Rettungsstreitmacht ankommen würde, sie könnte nicht mehr koordiniert landen und sofort eine Wirkung entfalten.
Am sechsten Tag fiel dann der Palast des Friedens in die Händer der Orks. Die Hälfte des gesamten Imperialen Leitstandes wurde dabei getötet oder wird seitdem vermisst. Die Überlebenden habe sich in eine Bunkeranlage retten können der sich außerhalb des Palast befindet und versuchen nun von dort aus die Verteidigung zu organisieren.
Aufgrund der immer stärker werdenden Staub- und Rauchentwicklung in Folge von Bränden oder einstürzenden Habs, wird es nun auch zunehmend schwieriger über Visuelle Methoden die Truppenbewegungen genau nachzuvollziehen.
Dazu passend wurden nun auch schon von einzelnen Verbänden "nicht orkischer Feindkontakt" gemeldet. Angeblich wurden Space Marines gesehen die keine sind und Metallskelette mit grünen Leuchtwaffen sollen hier und dort ebenfalls gesichtet worden sein, Captain Rawne runzelte die Stirn als sie erneut versuchte diese Meldungen irgendwie einzuordnen, wie zum Imperator passte das alles zusammen fragte sie sich.
Desweiteren machte ihr das ausbleiben der Regaton und der Stable immer größere Sorgen.
Selbst wenn die Besatzungen ausgestiegen und ihre Schiffe geschoben hätten, hätten sie bereits vor Tagen hier sein müssen. Bisher hatte sie dazu zwei Theorien, entweder hatten beide Schiffe versucht ihr durch einen Warpsprung zu Hilfe zu eilen als sie versuchte die Asteroiden aufzuhalten und hängen seitdem im Warp fest bzw. wurden von diesem verschluckt oder sogar schlimmeres oder beide Schiffe wurden bereits während der "Schiessübung" auf die Asteroiden in ein Feuergefecht verwickelt und dabei schwer beschädigt oder zerstört. In beiden Fällen
konnte sie nicht darauf bauen Unterstützung aus dieser Richtung zu erfahren.
Sieben Tage dachte sie, gerade einmal sieben Tage und alles sah danach aus, dass diese Welt verloren ginge wenn nicht von irgendwoher Hilfe kommen würde aber stattdessen schien es von Stunde zu Stunde nur noch schlimmer zu werden und sie fragte sich, wieviel schlimmer es wohl noch kommen könnte...

"Captain, ich habe hier ein Schiff ausgemacht, es nähert sich unserer Position"
"Sie dürfen ruhig etwas genauer werden Simmers, kommt es vom Planeten?"
"Negativ, es kommt von außerhalb des Systems und nähert sich unserer Position. Falls das Schiff über Erkennungsgeber verfügt so sind diese nicht aktiv, Energiesignatur ist nicht ganz eindeutig"
"Kommunikation?"
"Äh, ich bin mir nicht sicher... ich habe hier einen offenen Kanal aber anstelle des Funkfeuers höre ich etwas... seltsames"
"Lassen sie uns daran teilhaben Simmers!"
Simmers drückte ein paar Knöpfe an seinem Pult um das Audiosignal von seinem Kopfhörer auf einen Lautsprecher umzuleiten damit alle auf der Brücke es hören konnten.
Die VOX Lautsprecher der Brücke gaben nun einen dumpfen sich wiederholenden Kong-Ton von sich.
"Glockengeläut?" Sie konnte noch nicht ganz glauben was sie dort hörte aber ihre Gedanken rasten bereits was die Einschätzund dieses Ereignisses anging.
"Was auch immer da auf uns zukommt, mir gefällt es nicht. Die Art und Weise dieses Auftritts lassen erstmal nichts gutes Schliessen." Sie drückte eine Rune an Ihrem Kommandosessel um einen VOX Kanal zu öffnen der nun das ganze Schiff das folgende Kommando hören lies.
"Waffen scharf machen und alle Mann Gefechtsposition einnehmen, dies ist keine Übung!"
"Was macht die Identifikation Simmers?"
"Das Schiff ist jetzt in Sichtweite und die Visuelle Autoerkennung läuft"
"Ich möchte den Bereich auf dem großen Schirm haben, maximale Vergrößerung"
Simmers drückte wieder ein paar Knöpfe auf seinem Pult und auf dem großen Sichtbildschirm der Brücke erschien nun ein Ausschnitt auf dem der Bug des Schiffes zusehen war. Die Lichtverhältnisse waren nicht die besten da das anfliegende Schiff die Sonne des Systems direkt im Rücken hatte und das Sonnenlicht die optischen Sensoren und auch die Augen blendete, es sah so aus als ob das Schiff direkt aus der Sonne angeflogen käme. Sie erkannte es trotzdem.
"Captain, die Autoerkennung hat das Schiff als..."
"...die Stable...." sagte Sie gleichzeitig mit Simmers zusammen.
"...identifiziert".
"Wie ist ihr Kurs und gibt es anzeichen dafür das ihre Waffen scharf sind?"
"Der Kurs würde sie geradewegs durch uns hindurch und auf Khai-Zhan zu fliegen lassen, keine Anzeichen dafür das irgendwelche Waffensystem scharf sind"
Das Schiff war jetzt im Frontsichtfenster der Brücke deutlich zu sehen wie es sich der Stürmer und den sie umgebenden Flüchtlingsschiffen näherte.
Captain Rawne drückte eine weitere Rune an ihrem Sessel um einen VOX Kanal zu öffnen.
"An alle Schiffe in Warteposition, hier spricht Captain Rawne von der Stürmer, sie haben das anfliegende Schiff wahrscheinlich schon bemerkt, bitte ziehen sie sich auf die ausgemachten Notfallpositionen zurück! Rawne Ende".
Kurz darauf konnte man beobachten wie die meisten Schiff rund um die Stürmer ihre Warteposition verliessen und in unterschiedliche Richtungen davon und weg vom Planeten flogen. Nur eine Handvoll Schiffe verblieben auf ihrer Position.
"Status Simmers, was ist da los?"
"Captain, 2 der vier Schiffe antworten nicht und die 2 anderen melden jeweils einen Defekt ihrer Antriebssysteme"
"Verdammte Zivilisten" entfuhr es Captain Rawne. "Wenn die Stable ihren Kurs beibehält, würde sie mit einem der Schiffe kollidieren?".
"Wahrscheinlich sogar mit zweien Captain, sowohl mit einem das nicht Antwortet als auch mit einem dessen Triebwerke ausgefallen sind."
"Navigation, bringen Sie uns auf einen Abfangkurs zur Stable, volle Geschwindigkeit, Simmers, sorgen sie dafür das alle Funktionsfähigen Waffensystem auf die Stable ausgerichtet und Feuerbereit sind."
Als sich die Stürmer auf das anfliegende Schiff ausrichtete um auf Kollisionskurs zu gehen, öffnete Captain Rawne alle Kanäle Ihres persönlichen VOX um sicher zu gehen dass, falls wer auf der Stable zuhörte, sie auch gehört wurde.
"Hier spricht Captain Rawne von dem Imperialen Schiff Stürmer, Ihr Schiff befindet sich auf Kollisionskurs mit Zivilen Schiffen einer Imperialen Welt, wenn Sie nicht unverzüglich beidrehen, werde ich das Feuer auf Sie eröffnen und ihr Schiff zerstören!"
Sie hatte vorher Ihr VOX auf Laut gestellt und während die beiden Schiffe nun aufeinander zuflogen, kam nur statisches Rauschen und Krächzen aus dem Lautsprecher.
Sie setzte noch einmal an ihre Ansage zu wiederholen als das Rauschen und Krächzen auf einmal einem dunklen rauen und langsamen Lachen wich, im Hintergrund war auch wieder das Glockengeläut zu hören, auch dieses dunkler und langsamer als vorher.
Das Lachen hörte kurz auf und an dessen Stelle war jetzt eine ebenso dunkle und schwer atmende Stimme zu hören: "Wir wissen beide das Sie uns nicht aufhalten können".
Danach fing die Stimme wieder an zu lachen, erst langsam und leise und dann immer mehr und immer lauter.
Captain Rawne zögerte jetzt keine weitere Sekunde mehr. "FEUER" brüllte Sie nun "feuert alles ab was wir haben, Primärziele sind Brücke und Antriebsektionen".
"Captain Kollision in 15 Sekunden"
"Ausweichmanöver Gamma einleiten, ich möchte einen engen bogen über die Backboardseite, Wechselfeuer aller Batterien auf die Triebwerke ausrichten."
Die Schiffe schossen dicht aneinander vorbei wobei sämtliche vorderen und die Backboard Waffenbatterien unablässig auf die Stable feuerten. Sie erzielten einen Treffer nach dem anderen aber die Stürmer ist nur ein Aufklärer und Ihre Bewaffnung nicht stark genug um sofort ernsthaft Schaden an der Stable anrichten zu können, dafür war sie wendig und nachdem die Schiffe aneinander passierten, flog die Stürmer einen engen Bogen über Ihre Backboardseite und schloss dann wieder zu der Stable auf damit Ihre Geschütze das Ziel weiter unter Beschuss nehmen konnten.
Hier und da waren bei der Stable jetzt erste Folgeexplosionen zu sehen als die ersten Geschosse die Panzerung durchschlugen.
"Konnten wir die Stable von ihrem Kurs ablenken?"
Er hatte Recht, es wären mehrere Minuten unablässiger Beschuss nötig gewesen um die Stable zerstören zu können, Zeit die sie nicht hatten und ja, sie hatte es schon vorher gewusst.
Deswegen hatte sie von Anfang an darauf gesetzt die Stable zu einer Kursänderung zu zwingen.
"Negativ Captain, die Stable fliegt weiterhin auf die beiden Schiffe zu, Kollision in 5, 4, 3..."
Sie hörte nicht weiter zu, stattdessen zwang sie sich mit anzusehen wie die Stable erst das eine und dann das andere Schiff traf und diese dann durch die Aufprallgeschwindigkeit in mehrere Teile auseinandergerissen wurden. Die Reste wurden davon geschleudert wobei die meisten Teile Richtung Planet flogen um dann durch die Anziehungskraft als brennender Ball auf die Oberfläche stürzen und verglühen würden.
Die Stable setzte während dessen zum Landeanflug auf den Planeten an.
Ein weiteres mal hatte sie versagt, ein weiteres mal innerhalb von sieben Tagen.
Sven
 
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